Schon vor einigen Monaten kündigte BILD-Chefredakteur Kai Diekmann die BILD-Kamera für den ambitionierten Leserreporter an. Man wolle damit das Spektrum der Informationen noch breiter gestalten, da ein professioneller Journalist nicht bei jeder Kleinigkeit sofort vor Ort sein könne. Ab morgen steht die BILD-Kamera vom Hersteller Creative beim Discounter Lidl in den Regalen. Einen Namen hat der neue Super-Spion auch bekommen – Vado. Die Kamera ist jedoch keinesfalls neu, sondern ist schon seit mehr als einem halben Jahr auf dem Markt. Neu ist die Software, die einen schnellen Datenaustausch mit der BILD-Redaktion ermöglichen soll. BILD hat zusätzlich ihr schickes Logo aufdrucken lassen und verkauft die Creative Vado nun als die “BILD-Leser-Reporter-Kamera”.
Was kann die BILD-Kamera Vado?
Die BILD-Kamera mit dem Namen Vado ist ungefähr so gross wie eine Schachtel Zigaretten (ich erspare mir an dieser Stelle eine zweideutige Bemerkung bzgl. der BILD-Leser zu machen) und wiegt lediglich 85 Gramm. Die Creative Vado ist puristisch konzepiert, so gibt es beispielsweise keine Einstellungsmöglichkeiten für die Videoaufnahme oder ähnlichem Schnick-Schnack. Videos werden mit 640 x 480 Pixeln aufgenommen, einen Zoom für die Kamera gibt es nicht. Neben der einfachen Bedienung besitzt die Creative Vado ein eingebautes Mikrofon und Lautsprecher. Das Speichervolumen beträgt 2GB.
Da die BILD-Kamera nicht neu auf dem Markt ist, gibt es schon eine vielzahl an Testurteilen einschlägiger Technik-Magazine.
Für wen eignet sich die Creative Vado? Im Grunde nur für diejenigen Anwender, die keine hochwertigen Videos [...] wünschen
Fazit der PC-WELT